Viel Spaß auf meiner Homepage

 
Inhalt
Home
Das bin Ich
Ronja
Meine Kaninchen
Gallerie
Unser Jahr 2008
Unser Jahr 2007
Wie alles begann
Auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke
Sattelkammer
Gästebuch
Links
Impressum
Unser Jahr 2009
 

Wie alles begann

Am besten ich fange mal ganz am Anfang an:

Sommer 2002....

Angefangen hat alles im Sommer 2002. Ich war gerade mit meinem Freund in Holland im Urlaub, als ich einen Anruf von einer ehem. Klassenkameradin bekam. Sarah, war in einer Zeitung, auf eine Anonce gestoßen, "Zwei Reitbeteiligungen gesucht". Ihre Mutter hatte meine Mutter beim Einkaufen getroffen und da stellte sich heraus, das wir beide auf der Suche, nach einer Reitbeteiligung, sind. Was in unserer Gegend, zu dem Zeitpunkt gar nicht so einfach war. Ich war natürlich begeistert und wir verabredet uns für die Nächste Woche.

Eine Woche später holten Sarah und Ihre Mutter mich ab und wir fuhren Richtung Espol, das ist ein Dorf ungefähr 8 km von Moringen entfernt. Dort angekommen, wurden wir schon erwartet. Der Hof, hieß Eichelberghof und ist ein Biobauernhof, mit Schweinen, Kühen und einem eigenen Hofladen. Die Besitzer Kurt und Iris haben 2 kleine Töchter, Svenja(10) und Birte(8). Ausser Ihnen wohnte noch Jens Eckerhardt mit auf dem Hof. Jens E. zeigte uns die Pferde. Auf der Koppel standen 5 Pferde und 2 Ponys. Bahira (Araber) und Frisbee (Conemarapony), gehören Iris. Frisbee war zu diesem Zeitpunk erst 2 und natürlich noch nicht eingeritten. Dann ist da noch Bajano, Bahiras Sohn, er gehört Jens E. und Mompy und Anabell, sie gehören den Nachbarn (Oppermans) beide sind wie Frisbee noch sehr jung und nicht eingeritten. Oppermanns haben noch 3 weitere Pferde Piroschka, Maruscha und Mirelle, die jedoch, auf ihren eigenen Wiesen stehen Die Ponys "Fregna und Blacky" gehören Irmgard, eine Frau die ebenfalls in Moringen wohnt. Die beidenn Pony´s, sind schon älter und bekommen hier ihr "Gnadenbrot". Wir sollten, Bahira und Bajano reiten, wir waren stolz wie Oska, zwei Araber reiten zu dürfen. Sonst hatte ich nur Ponys geritten. Sahra und Ich einigten und darauf, das ich Bahira und sie Bajano reiten darf. Bahira war 16 und Bajano 8. Beide wurden Freizeitmäßig mit Westernausrüstung geritten. Wir ritten also auf dem Hofeigenen kleinen Reitplatz vor. Und nach einer guten Stunde Vorreiten, entschlossen sich die Besitzer ,so wie auch wir, das wir vier gut zusammen passten. So saßen wir schon zwei Tage später im Sattel und erkundeten das Gelände. Von nun an fuhren wir 2-3 mal die Woche in den Stall.

ein Bild

ein Bild



2003.... Sarah geht, Eva kommt

Das ging ein Jahr gut, bis Sahra eine Reitmöglichkeit in Moringen bekam. Aber ich blieb und ritt von nun an alleine. Kurze Zeit später kam Eva. Eva war die Babysitterin von Svenja und Birte. Die beiden hatten übrings auch ein Pony. Alex stand in einer Reitschule in Schnedinghausen, wo die beiden Mädels, 2 mal die Woche reiten. Er wird immer in den Ferien rübergeholt.

Naja, auf jeden Fall, übernahm Eva dann die Reitbeteiligung von Bajano. Das ging aber auch nicht lange gut und nach einem halben bis dreiviertel Jahr, blieb wieder nur Ich.

2004.... Ich lerne Jacky kennen

Irgendwann lernte Ich dann eine Freundin, meiner kleinen Schwester Jenny kennen. Jacky wohnte in Espol, ihr und ihren Eltern, gehörten insgesmat vier Pferde. Jacky hatte eine deutsches Reitpony Namen´s Mistral und wir verstanden uns, trotz des Altersunterschiedes von 4 Jahren, recht gut. So ergab es sich, das wir uns nun regelmäßig zum Reiten traffen. Bajano blieb weiterhin ohne Reitbeteiligung, hin und wieder habe ich ihn mal geritten.... Ende des Jahres kamen dann noch zwei neue Gastpferde, Schoko und Schnuppe, beide gehörten Michelle. Michelle ist unsere Hufplegerin, die alle 6-10 Wochen zum Auschneiden der Hufe vorbeikommt.....

In diesem Jahr wurden auch Frisbee und Mompy eingeritten. Frisbee wurde nun überwiegend von Svenja geritten.... Mompy und Anabell, stehen jetzt nicht mehr, mit auf der Wiese vom Eichelberghof Im Oktober 2004 hatte ich eine Knieperation und konnte 3 Monate nicht reiten. Glücklicherweise erklärte sich meine Schwester bereit, Bahira für diese Zeit zu reiten....

2005... Ich lerne Ann-Christin und Birke kennen

Durch Jacky, habe ich dann irgendwann Ann-Christin kennegelernt. Ann-Christin war Ihre beste Freundin. Sie wohnt auch in Espol und ritt ab und zu mal, eins von Jackys Pferden, ein gescheckte Stute Namen´s Ronja. Die sie dann, auch irgendwann kaufte. Wir konnten uns jedoch gar nicht riechen und so ritt Jacky mal mit ihr und mal mit mir. Ungefähr zu dem gleichen Zeitpunkt lernte Ich dann noch Birke kennen. Sie war Reitbeteiligung bei Oppermanns und hatte Mirelle als Pflegepferd. Irgendwie konnten wir Sie nicht leiden, sie war auch jünger als ich und irgendwie eingebildet... also gaben wir uns auch nicht mit Ihr ab. Ich ritt also weiterhin immer mit Jacky aus, als mir eines Tages zu Ohren kam das Oppermanns eine 2te Reitbeteiligung suchen. Ein paar Tage vorher, hatte ich mich mit einer alten Klassenkameradin unterhalten, die auf der Suche nach einer Reitbeteiligung war, also nahm ich sie mit. Tina war mal meine beste Freundin (im Grundschulalter), dann haben wir uns schrecklich gestritten und hatten Jahre nichts miteinander zu tun. Sie war damals schon ein hinterlistieges Biest, aber ich glaubte an das Gute im Menschen und daran das sie sich geändert hat. Tina wurde dann Reitbeteiligung von Mompy und nun ritten wir immer zu Dritt aus....

Sommer 2005.... Ich lerne Rona kennen

Über Tina lernte ich Rona kenne. Sie wohnte mit Ihrem Mann, Jens und den beiden Kindern Levin(4) und Linus(2) auf dem ungefähr 2km entfernten Tönnieshof. Der Tönnieshof ist aber kein Hof, es ist eine kleine Siedlung, die zu dem Dorf Fredelsloh gehört und etwas ausserhalb liegt. Die beiden haben dort ein Grundstück mit Haus. Rona leitet dort mit Ihrer Mutter eine Töpferei und Jens ist von Beruf Dachdecker. Ausser Ihnen wohnten dort noch Kilian, Rona´s Bruder und Petra, Rona´s Mutter und die Hunde Zeus und Sam. Ich bewunderte Rona, zwei kleine Kinder und die Töpferei. Dazu kommt das Levin das Down-Syndrom hat, was sicherlich auch nicht ganz einfach ist. Die beiden Kinder sind einfacher nur klasse, ich habe mich da richtig wohl gefühlt, eigentlich mochte ich Kinder vorher nicht... Wir ritten dann, immer mal wieder auf´ne Cola bei Ihnen vorbei, machten dort Pause und die Kinder durftten reiten. (Rona´s Hompage www.Levin2000.de)

Ich lerne Ann-Christin und Birke kennen

In der Zwischenzeit lernte ich dann auch Birke und Ann-Christin besser kennen und musste feststellen das beide doch ganz lieb waren. Tina und Jacky passte das gar nicht (Tina hatte Jacky soweit beeinflusst, das sie nicht mal mehr was mit Ihrer besten Freundin Ann-Christin zu tun haben wollte). Schließlich zofften wir uns, und so kam es das ich absofort nur noch mit Birke auf Mirelle und Ann-Christin auf Ihrer Ronja Ausritt. Wir stellten fest, das wir ein super Team sind...


Natürlich ritten wir weiterhin ab und zu bei Rona vorbei. Ich konnte Rona echt gut leiden und habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Und eines Tages erzählte Rona dann das sie mit dem Gedanken spielen würde sich auch ein Pferd zu kaufen, für sich und die Kinder. Ich fand die Idee natürlich klasse, auch wenn sie noch nicht spruchreif war.

Kurze Zeit später bekamen wir auf dem Biobauernhof eine neue Praktikantin (Man muss wissen, das Iris und Kurt öfters Auszubildende und Praktikantinen hatten).

Doro war in meinem Alter, kam aus Bremen und brachte Ihr Pferd mit, eine Norweger-Mix-Stute Namens Ronja. Noch eine Ronja!!! Ronja gehörte Ihr und Ihrer Freundin Kim zusammen. Und weil Kim zu studieren anfing, nahm Doro Ronja mit. Als Ich Ronja das erste mal sah, machte sie auf mich auf mich einen traurigen, abgestumpften Eindruck, aber da sie mich nicht sonderlich interessiert, kümmerte ich mich nicht weiter darum. Naja auf jeden Fall, hatten wir somit eine neue in unsere kleinen Reitertruppe, Doro ritt, je nach dem, wie die Zeit es zu ließ, mit uns mit. Und wenn sie keine Zeite hatte, durfte Pauli, eine Freundin von mir, Ronja reiten. Pauli ist früher geritten und wollte jetzt ab und zu mal wieder reiten, so war das sehr praktisch. Pauli fand Ronja klasse. Natürlich ritten wir auch zu Rona, die sich in die etwas traurig guckende Ronja sofort verliebte....
Ich konnte gar nicht verstehen, das alle Ronja so toll fanden.

In der Zwischenzeit, stellte sich auch heraus das Jens E. und Michelle ein Paar waren. Wir hatten ja schon die ganze Zeit vermutet, das zwichen den Beiden was läuft, nun ist es Offizielle.

Ganz unverhofft entschloss sich Doro in der Nähe zu studieren und deshalb hatte sie keine Zeit mehr für´s Pferd und wollte sie verkaufen. Das kam natürlich wie gerufen für Rona. Es war es eigentlich schon fast klar, das Rona sie nimmt. Doch dann kam alles anders....


Juli 2005.... Das Hufgeschwür

Nach langem überlegen, wollte Rona, Ronja wirklich kaufen. Da sie aber längere Zeit nicht geritten war und naja, Laie war, entschloss sie sich bevor Sie Ronja kaufte, die Meinung eines Experten dazu zu holen. Also fuhr sie mit Sabine Biermann (Expertin) nach Espol auf die Koppel, um Ihr Ronja zu zeigen. Auf der Koppel angekommen, machte Ronja einen schrecklichen Eindruck, sie lahmte und sah sehr unglücklich aus. Sie benachrichtigten sofort Doro, die den Tierarzt rief. Erst bestand der Verdacht auf eine Hufrehe., weil Ronja schonmal Hufrehe hatte. Doch dann stellte sich raus, das es glücklicherweise nur ein Hufgeschwür war. Leider aber sehr fortgeschritten, soweit, das es schon aus dem Kronrand rauskam.

Doro hatte zu der Zeit noch 4 Wochen bis zum Studienanfnag. Ronja würde noch 3-4 Monate brauchen, bis sie wieder reitbar ist. Rona war natürlich abgeschreckt . So toll sie Ronja auch fand, ein krankes Pferd zu nehmen, kam für sie nicht in Frage !nicht als Laie!. Was nur verständlich ist. Doro hatte nun ein großes Problem, sie musste nun innerhalb von 4 Wochen einen Besitzer finden. Und das wo Ronja noch so krank war... sie setzte eine Anzeige in die Zeitung, doch es meldete sich keiner. Was nun, dachten wir?

Rona war weiterhinauf der Suche nach einem passenden Pferd. Als mir Doro, das Angebot machte, mir Ronja zu schenken... Ich habe mir da lange Gedanken drüber gemacht, da ich aber sehr unsicher war, beschlossen Pauli und ich zunächst uns Ronja zu teilen, wenn wir sie nehmen sollten. Wir hatten von Rona das Angebot bekommen, Ronja kostenlos, dort als Beistellpferd mit unterzustellen. Bis dahin blieb Ronja in Espol... und Doro suchte immer noch einem Käufer, wir würden Ronja nur im Notfall nehmen, somal Ronja mich auch nicht so wirklich interessierte. Sie war zwar ein super liebes, aber irgendwie abgestumpftes Pferd. Ich bevorzugte dann doch eher etwas temperamentvollere Pferde, wie meine Bahira.

Juli/August 2005.... Domino kommt

Da Rona glücklicherweise auch nicht so gut mit Tina klatkam und wir uns gut verstandem, bot ich mich an, Ihr bei der Pferdesuche, sowie bei der anchließenden Pflege des neuen Pferdes und dem Reiten zu helfen. Rona fand die Idee gut...

An einem Sonntagmorgen, bekam ich dann einen Anruf von Rona: Sie fragte mich ob ich Lust hätte, mit Ihr, Ihrem Mann und den Kindern ein Pferd anzugucken und evtl. Probezureiten. Natürlich war ich dabei. Wir fuhren eine 3/4 Std., angekommen, wurde uns Domino vorgestellt. Domino ein deutsches Reitpony, ein Schimmel, 9 Jährig . Rona fand Ihn klasse, er war super lieb und ich hielt ihn auch für genau richtig, für sie und die Kinder. Schon am nächsten Tag, holten sie ihn mit einem Anhänger rüber. Ich war an diesem Tag mit Bajano und meinem Freund auf Bahira, ausgeritten. Wir ritten zu Rona, um sie zu besuchen, doch als wir ankamen, erzählte uns Petra, das sie gerade das Pferd abholen. Da war ich Baff, das ging ja schnell. Nun gut, wir ritten zurück und beschlossen mit dem Auto nochmal vorbei zu fahren, um auf Rona zu warten und Ihr mit Domino zu helfen. Wir warteten und warteten und keiner kam.... Es dauerte fast 4 Std. bis Sie Domino verladen hatten, als sie zurückwaren, war es schon dunkel. Da war also Domino, das neue Familienmitglied.. Nachdem wir Ihn begrüßt hatten, halfen wir noch die Wiese einzuzäunen und fuhren nach Hause.. Ich war natürlich super aufgeregt und freute mich darauf am nächsten Tag mit Domino auszureiten. Zuhause habe ich natürlich gleich Ann-Christin und Birke angerufen, um ihnen die Neuigkeit zu erzählen, wir verabredeten uns gleich für den nächsten Tag.

Die Entscheidung

So, nun hatte Rona ein Pferd und brauchte dringend in Beistellpferd, ich musste mich nun also entscheiden, was mit Ronja ist...... Doro hatte noch 2 Wochen, dann fing Ihr Studium an, ich hatte also nicht mehr lange Zeit für meine Entscheidung. Ich war hin und her gerissen, ich wollte gerne ein eigenes Pferd und dann auch noch geschenkt aber andererseits ist Ronja nicht gerade mein Tarumpferd gewesen..... Und eigentlich, hatte ich ein schlechtes Gewissen ein geschenktes Pferd zu nehmen. Und Pauli, wollte wohl auch nicht mehr so recht.

Die erste Zeit ritt ich Domino im Gelände, Rona konnte zwar reiten aber Domino war schwieriger als wir dachten. Er ging ständig durch im Gelände, buckelte und zwickte ab und zu, was wir aber in den Griff bekommen würden....

Nach ca. 3 Wochen hatte ich eine Entscheidung, ich holte Ronja. Zu Fuß, weil sie ja immer noch, an den Folgen des Hufgeschwürs litt. Die beiden verstanden sich ziehmlich gut und ab dem Tag, war Ich nun Besitzerin eines eigenen Pferdes. Ich hatte von Doro für Ronja jede Menge Zeug mitbekommen, 2 Trensen, Sattel, Putzzeug, Voltegiergurt und noch eineige Kleinigkeiten. Ausserdem noch Hufschuhe, Ronja wird nähmlich mit Schuhen geritten...

Nun gab es also 2 Ann-Christin´s und beide hatten eine Ronja Natürlich behielt Ich Bahira weiter als Pflegepferd.


Nun bin ich Pferdebesitzerin

Ab dem Zeitpunkt fing für mich ein völlig neues Leben an....

Nun war Ronja, also Meine und ich muss ehrlich sagen, ich war plötzlich so unsicher ob das nicht ein Fehler war. Aber es gab kein zurück mehr. Jetzt war es wohl an der Zeit mich mit dem Thema Hufrehe, Fütterung und alles was dazu gehört zu beschäftigen. Nicht das ich das vorher nicht gemacht habe, aber es war doch eine größere Aufgabe als Ich dachte. Ausserdem setzte ich mich mit Rona und Jens zusammen, wir brauchten ja noch einen Stall. Wir beschlossen die Pferde in einem Offenstall zu halten. Jens fing schon ein paar Tage später mit der Planung an. Da ich Ronja noch nicht reiten konnte, weil sie noch lahmte, war ich zwar fiel mit der Pflege des Hufes und mit Putzen beschäftigt, hatte aber noch jede Menge Zeit mich um Domino zu kümmern. Domino ist ein Energiebündel und bis auf die Größe ein absoluter Araber. Das Durchegehn wurde immer besser und es stellte sich heraus, er ist einfach nur toll !!! Das wäre schon eher ein Pferd für mich gewesen, dachte ich immer. Nun ritt Ich also 2 mal die Woche Bahira und so oft ich Zeit hatte Domino.

Mittlerweile habe ich mich, an meine Rolle als Pferdebesitzerin schon einiegermaßen gewöhnt und das größte Problem was ich hatte, war Ronjas trauriges, abgestumpftes Erscheinungsbild. Ich hatte mir fest vorgenommen, aus Ihr wieder ein glückliches Pferd zu machen. Die Sachen, die Ich von Doro mitbekommen habe, konnte ich kaum gebrauchen, die Trensen waren viel zu scharf, also würde ich mit Halfter reiten. Der Sattel passte auch nicht, deswegen bestellte ich für Ronja ein Bare-Back-Pad mit Bügeln. Ich fand das war eine billige Alternative, zu einem schlechtsitzenden Sattel. Mit Doro setzte ich mich auch nochmal zusammen. Ich erfuhr, das Ronja früher ein paar Jahre lang Schulpferd gewesen und wohl schon öfters den Besitzer gewechselt hatte. Vieleicht war das der Grund das sie so traurig und abgestumpft war.... Ich würde es auf alle Fälle herausfinden und aus Ihr wieder ein glückliches Pferd machen... Ausserdem mussten wir feststellen das Domino´s Sattel, drückte und gar nicht passte. Rona ersteigerte dann bei Ebay, einen Sattel, der leider etwas zu groß war, aber besser als der andere.....

Findelkind Paula

Anfang September, war Birke eine Woche nicht da und so kam es, dass ich für die Zeit, Mirelle´s Reitbeteiligung übernahm. Das passte sich sehr gut, so konnte ich, mal wieder mit meiner Schwester, auf Bahira ausreiten.
Doro war auch da, leider hatten wir für sie kein Pferd, so entschloss sie sich , mit dem Drahtesel "mitzureiten". Wir ritten also los, Richtung Tönnieshof (Ronja konnte ja noch nicht geritten werden) und holten Rona ab. Doch weit kamen wir nicht. Wir ritten gerade durch die Siedlung, als ich plötzlich neben mir im Gebüsch, ein ganz leises und klägliches Miauen hörte. Die anderen waren etwas weiter vorne und ritten weiter, ich blieb jedoch stehen. Plötzlich machte Mirelle einen Satz zur Seite, ich wusste gar nicht was los ist, doch als ich an uns runter sah, sah ich eine kleine Katze unter der Hecke hervorgekrochen gekommen. Ich rief sofort die anderen und stieg ab. Wir guckten uns um doch weit und breit keine Mutterkatze oder wenigstes Geschwister. Da die Kleine, höchstens drei Wochen alt war, nahmen wir sie mit . Wir kehrten also wieder um, jetzt war bloß die Frage: Wohin mit der Katze? Ich konnte sie nicht behalten. Bei Rona angekommen, belatscherten wir Petra, Rona´s Mutter. Petra, ihre Katze war eine Woche vorher gestorben und eigentlich, wollte sie ja auch keine mehr. Doch nach einer halben Stunde, konnte sie der Kleinen nicht mehr wiederstehen. So blieb Paula also, bei uns bzw. Petra.....

Reitbeteiligungen?

Mitte Oktober, war Ronja wieder fit und ich begann Sie zu reiten. Da ich ja nun öfters Ronja ritt, Rona wegen der Kinder, nicht so oft Zeit zum Reiten hatte und die Pferde mittlerweile unzertrenlich waren d.h. alleine Ausreiten, war etwas problematisch, beschloss Rona, für Domino eine Reitbeteiligung zu suchen. Ich fand die Idee gar nicht schlecht und beschloss für Ronja auch eine Reitbeteiligung zu suchen, wenigstens für einmal die Woche..... Unser Offenstall, nahm langsam Form an, er würde bals stehen. :-)

Anfang November meldet sich dann ein Mädchen bei mir. Eigentlich suchten wir zwar zwei Reitbeteiligungen, aber ich lud sie trotzdem zum Vorreiten ein. Sie war erst 14, ich wollte ihr aber die Chance geben, schließlich habe ich genauso angefangen. Ein Tag später, bekam ich dann noch einen Anruf. Diesmal zwei Mädels (17 und 18), das sagt mir schon eher zu, aslo lud ich sie auch ein. Ehrlich gesagt wunderten wir uns das sich nicht mehr meldeten......

Reitbeteiligung die Erste

Ich traff mich mit dem ersten Mädchen, an einem Samsatg. Natürlich sagte ich Ann-Christin und Birke bescheid. Die neuen Reitbeteiligungen, mussten ja in unsere kleine Reiterclique passen. Ich hatte mir vorgenommen, so fies es klingt, sie auf Herz und Nieren zu prüfen. Also, beschloss ich mit Ihr nach Espol zu reiten, Birke und Ann-Christin abzuholen, sowie Doro, die an diesem WE zu Besuch, in Espol war und einen schönen langen Ausritt zu machen. Ich traf mich mit ihr am Stall, sie hieß Irene und machte einen sehr schüchternen Eindruck. Wir machten die Pferde fertig, ich erklärte Ihr noch einiges und dann ritten wir los, Richtung Espol. Auf dem Weg dort hin, stellte sich heraus, das wir in die falsche Zeitung inseriert hatten. Die Zeitung war gar nicht für unseren Landkreis. Das war wohl der Grund warum sich keiner meldete. Naja... Dort angekommen wurden wir auch schon erwartet, ich glaube Irene war das sehr unangenehm, was nur verständlich ist. Wir ritten also alle gemeinsam aus und ich muss sagen, Irene kam im Gelände sehr gut mit Domino klar. Nach dem Ausritt, war Irene schon etwas lockerer und wollte die Reitbeteiligung auch weiterhin übernehmen. Da aber nächste Woche noch zwei andere Mädels kommen sollten und ich ja noch nicht wusste was Birke und Ann-Christin von Ihr halten, sagt ich noch nicht zu. Wir verbleiben so, das ich mich melde. Obwohl ich eigentlich sehr von Ihr überzeugt war und wie sich später herausstellte, fanden Birke und Ann-Christin sie auch ganz nett....

Reitbeteiligung die 2te

Eine Woche später kamen die beiden anderen Mädels. Sie hießen Jasmin und Jenny und waren Cousinen. Ich machte mit Ihnen die Pferde fertig und zum vorreiten gingen wir auf eine Wiese, da wir leider noch keinen Reitplatz am Stall hatten. Rona kam auch mit und schon nach den ersten 10 Minuten war uns klar, das war nichts. Die beiden haben sich so blöd angestellt, so was habe ich noch nicht gesehen. Ausserdem waren sie uns irgendwie unsympathisch. Ich sagte den beiden ich würde mich nochmal melden, habe ich auch getan, aber nur um ihnen abzusagen. Ich beschloss für Ronja docjh keine Reitbeteiligung zu suchen, Sie solte sich erstmal ganz an mich gewöhnen und zu mir vertrauen fassen, Ich wollte nicht einfach nur ein "funktionierendes" Pony haben, sondern eine Freundschaft mit meinem Pferd.


Irene kommt....

Ich rief noch am gleichen Abend, bei Irene an und war froh das sie immer noch Lust hatte. Wir veabredeten uns gleich für den nächsten Tag. Diesmal ritt ich mit ihr alleine aus, damit wir uns besser kennenlernen konnten. Sie war immernoch etwas schüchtern, taute aber schnell auf. Ab sofort kam Irene jeden Samstag und Mittwoch. Da ich Mittwochs lang arbeiten musste, gab ich ihr Ann-Christin´s Nummer und ab sofort ritten die beiden immer zusammen. Am Wochenende ritt ich dann immer erst Bahira, öfters auch mal zusammen mit Svenja und Frisbee. Svenja ritt zwar hin und wieder mal mit uns mit, zog aber mehr ihr eigenes Ding durch und gehört somit nicht richtig zu Clique. Im Anschluss ritt ich dann immer Ronja und wir trafen uns mit den Mädels. Irene wurde immer locker, Birke und Ann-Christin mochten sie auch super gerne. Wir stellten fest, das wir uns super gut leiden können und ich war so froh, falsch inseriert zu haben. Irene ist so zuverlässig, ich könnte mir für Domino keine besser Reitbeteiligung vorstellen.....


Dezember 2005.... Umzug

Im Dezember zogen Michelle und Jens E. , dann zusammen mit den Pferden Schoko, Schnuppe und Bajano nach Pfahle (nähe Uslar) in altes Forsthaus.

Und so nahm alles seinen gewohnten Lauf....





Januar 2006 - Februar 2006

Im Januar, kam Doro mal wieder zu Besuch, natürlich ritten wir aus. Ausreiten war diesen Winter besonders gefährlich, weil die Wege unter der Schneeschicht, dieses Jahr besonders sark vereist waren. Ich lernte in der Zwischenzeit immer besser auch ohne Sattel bzw. Pad mit Steigbügeln zu reiten und tat das dann auch öfters. Ausserdem, machte ich mir, weiterhin stark Gedanken über Ronja. Sie konnte zwar geritten werden, aber einen wirklich glücklich Eindruck machte sie nicht. Also entschlossen Rona und ich, an einem Seminar von Sabine Birmann teilzunehmen. Sabine ist Diplom Biologin, sie bietet Seminare an und lernt einen die Wesenzüge und Bedürfnisse eines Pferdes richtig warzunehmen, um eine wirkliche Verbindung mit dem Pferd zu erleben, und es in all seiner Kraft, Energie und Hingabe zu erhalten.
Rona und ich hatten ihr Buch gelesen und fanden es interessant und da Sabine in dem nur ca. 1km enternten Örtchen Oldenrode wohnt, meldeten wir uns für eine Seminar an. Das Seminar findet im März statt. (für mehr Info´s
www.mitpferdensein.de)

Babyboooom......


Nach einer gewissen Zeit, viel uns auf, das Rona so gut wie gar nicht mehr ritt. Irgendwie hatte sie immer eine andere Ausrede. Wir fragten aber nicht weiter nach, bis Rona mir irgendwann sagte, das sie schwanger ist. Natürlich freuten wir uns für sie. Irene versucht absofort, etwas öfter zu kommen. Und wenn sie nicht konnte ritt ich natürlich auch gerne, hin und wieder mal Domino.


Birte bekommt ein Pferd.....

Der Weil in Espol, bekam Birte auch ihr eigens Pferd. Weil Svenja ja nun Frisbee hatte und Birte mittlerweile schon fast zu schwer für Alex war, bekam sie Ende Februar, auch ihr eigenes Pferd. "Felix" ist ein Welsh B und stand wie Alex, auf dem Kastanienhof, der Ponyhof, wo die beiden Mädels Untericht bekommen. Sie verkauften Alex an die Besitzerin des Kastanienhofe´s und nahmen Felix mit. Er ist ein richtiges Flitzepony, der alle anderen Pferde im Galopp, um längen abzieht. Nun ritt, also auch Birte hin und wieder mal mit, aber eher noch seltener als Svenja

Der Joffrey

Vor kurzem habe ich Joffrey kennen gelernt. Joffrey ist ein Junge in meinem Alter, er ist geistig und körperlich behindert und wohnt mit seinen Eltern auf dem Tönnieshof . Es macht wirklich Spaß sich mit Joffrey zu beschäftigten, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. Joffrey kommt hin und wieder zum reiten und helfen im Stall.

März 2006... Das Seminar

Ich bin mittlerwiele so froh, das ich Ronja habe, Sie ist so ein tolles Pferd, ich liebe sie und möchte sie nie wieder her geben. Am 25. März bin ich dann mit Rona, Morgens um halb 10 nach Oldenrode zu dem Seminar geritten. Natürlich nur im Schritt, das war das letzte mal das ich Rona vor der Geburt, habe reiten sehen. Dort angekommen, wurden erstmal Trockenübungen im Seminarraum gemacht. Zwischendurch ging es dann auf den kleinen Platz und die Übungen wurden mit dem Pferden gemacht. Ausser mir und Rona war noch ein Gastpferd da. Insgesamt waren es knapp 20 Teilnehmer. Ich werde hier nicht erzählen was wir dort genau gemacht haben, da es einfach zu Umfang reich ist. Ich denke jeden den es interessiert, sollte sich einfach die Hompage von Sabine angucken. Ich kann nur sagen das, das Semiar mir sehr viel gebracht hat. Ich habe mein Pferd nocheinmal von einer ganzen anderen Seite kenengelernt. Und mein Denken über Pferde und Reiten hat sich seit diesem Tag geändert..... Wie Oben erklärt reite ich Ronja mit einem Bareback-Pad. Sabine reitet ebenfalls ausschließlich mit Pad (was ich aber erst Erfahren habe, nachdem ich Meins bestellt hatte). Sabine hat mir dann erklärt, das ich unter meinem Pad, noch ein Westernpad drunter legen muss, weil es sonst zu dünn ist. Ausserdem muss ich die Steigbügel abmachen weil der Druck auf dem Rücken sonst zu stark ist und man den Pferderücken kaputt macht. !Eigentlich logisch! Auserdem, wieß Sabine mich auch darauf hin, Ronja´s Rücken mal von einem Tierarzt durchchecken zu lassen.

Weil Rona ja nun schwanger ist und Irene nur 2x die Woche kommen kann, kommt nun ab und zu zusätzlich Birke und bewegt Domino.....

Arme Birke

Mitte/Ende April, passierte dann was Heftiges. Birke hatte einen Riesenstreit , mit der Besitzerin von Mirelle. Vera wollte nicht mehr das Birke Mirelle reitet. Das war echt krass, ich glaube wirklich Birke ist die zuverlässigste und beste Reitbeteiligung ist, die ich mir vorstellen kann. Man muss dazu sagen, Vera ist etwas komisch: Reitet ihr Pferd einmal im Monat, Birke kümmert sich fast täglich drum und ist dann eifersüchtig das die Reitbeteiligung eine festere Bindung zu dem Pferd hat und besser mit dem Pferd klarkommt. Als Birke ihre Sachen, aus dem Stall holte, begleitetn wir sie natürlich. Das war so traurig, ich hätte fast heulen können. Birke tat mir so leid, natürlich bat ich ihr gleich an, öfters Domino zu reiten, aber das war natürlich nicht das Gleiche. Die Ausritte ohne Birke, fehlten uns schon nach ein paar Tagen, hoffentlich findet sie bald was Neues. !Ich drücke dir die Daumen, Birke!

April 2006.... Die Oesteopatin

Anfang April habe ich den Tierarzt kommen kassen, um Ronja´s Rücken durchchecken zu lassen. Zum Glück, habe ich das getan, der TA stellte fest, dass Ronja´s Rücken ziehmlich kaputt ist und sie starke Schmerzen hat. Er gab mir die Nummer von einer Osteopatin und Ronja bekam ein Schmerzmittel. Natürlich rief ich noch am gleichen Abend an. Ich bekam leider erst für den 27. April einen Termin, bis dahin bekam Ronja weiterhin Schmerzmittel und durfte nicht geritten werden. Nach dem Tierarztbesuch, ging es mir echt schlecht, ich machte mir solche Vorwürfe. Die nächsten Wochen kümmerte ich mich noch intensiever um Ronja.

Am 27. war es dann soweit: Die Osteopatin kam, sie behandelte Ronja ca. 1 Stunde und bearbeitete ettliche Blockaden. Während der Behandlung schwirrten mir edliche Fragen im Kopf rum, vor allen, ob das Reiten, mit dem Pad, gut für den Rücken ist? Die Antwort erleichterte mich: Sie sagte, dass, es nichts besseres für den Pferderücken gibt, sogar besser als ein angepasster Sattel. Natürlich nur wenn man ohne Sattel reiten kann. Ich war glücklich und als ich dann, nach der Bahndlung, Ronja sah, war der Tag perfekt. Ronja war danach wie neu geboren, sie lief nicht mehr so steif und ihr ganzes Escheinungbild war viel fröhlicher. Ich konnte es gar nicht glauben, ich werde Ronja jetzt einmal im Jahr osteopatisch beahndeln lassen. Sie musste jetzt noch drei Tage stehen und dann konnte ich langsam wieder anfangen.... :-). Mittlerweile reitet Irene, Domino auch nur noch mit Pad. Rona hat vor, nach der Schwangerschaft einen angepassten Sattel zu kaufen....

Auf dem Ecihelberghof, steht nun auch wieder Mompy (Pferd von Oppermann´s) und zwei neue Gastpferde, mit auf der Wiese. Eine Fuchsstute Namen´s Alicia und eine Appaloosastute Namen´s Lotte.

Mai 2006 - Juli 2006

Endlich darf ich Ronja wieder bewegen, wir haben langsam angefangen. Überwiegend gehe ich mit ihr ins Gelände, hin und wieder ist auch mal etwas Arbeit auf dem Platz angesagt.

Seit kurzem, bewegen Irene und Ich die neue Appaloosa-Stute "Lotte". Lotte wurde von ihren Besitzern, einfach auf dem Eichelberghof abgestellt. Anfangs kam der Besitzer wohl noch ein paar mal, doch schon in der ersten Woche, packte er alles Zubehör für Lotte ins Auto und weg war. Leider hat Iris noch keinen Einstellervertrag abgeschlossen gehabt, so hat sie gerade mal eine Handynummer, wo aber nie jemand zu erreichen ist. Was ist das bloß für ein Mensch.... Wir versuchen uns jetzt soviel wie möglich um Lotte zu kümmern und werden auch versuchen, irgendwie die Besitzer ausfindig zu machen. Ausser uns kümmert sich Irmgard die Besi der Ponys, Frehna und Blacky mit um Lotte...

Ach ja und seit Juni, habe ich eine Reitschülerin "Lisa". Lisa wohnt auf dem Tönnieshof und ist Anfangs immer mal zum Helfen gekommen. Irgendwie ergab sich es dann, das sie auch mal reiten durfte und jetzt bekommt sie, dafür das sie uns im Stall hilft, einmal die Woche Untericht.. Lisa ist klasse, super zuverlässig und ein Naturtalent, was das Reiten angeht.

August 2006

Mit Ronja läuft alles soweit ziehmlich gut, ihr linker Huf bricht zur Zeit viel aus, deswegen muss ich mit dem Reiten vorsichtig sein.

Am 13.08.2006 ist Sam, von uns gegangen. Sam ist vor der Haustür friedlich eingeschlafen. Lieber Sam, du warst ein toller Hund wir denken an dich, du wirst immer in unserem Herzen bleiben. Schon ein komisches Gefühl, das er nicht mehr da ist. Zeus hat es glücklicherweise gut verkraftet.

Im August entschloss ich mich ganz kurzfristig dazu, ein paar Tage Urlaub an der Ostsee mit einer Freundin zu machen. Es viel mir richtig schwer mein Hottie zu Hause zu lassen, aber sie war ja in guten Händen. Bis zum dritten Tag, war auch alles relativ toll im Urlaub, bis auf schlechtes Wetter. Wegen des Wetters, entschlossen wir und noch eine Nacht in Hamburg zu verbringen, shoppen, shoppen, shoppen. Gerade eine Stunde in Hamburg, klingelt mein Handy. Auf dem Display, sah ich schon das es Rona war. Ich hatte schon im Gefühl das was nicht stimmt... Und ich hatte Recht, Ronja hatte wieder ein Hufgeschwür, sch... Rona rief natürlich gleich den TA. Der Urlaub war gelaufen, ich wollte nur noch nach Hause.

Am nächsten Tag ging es dann auch nach Hause, ich konnte es kaum erwarten. Zu Hause angekommen, fuhr ich natürlich gleich in Stall. Da es ja trocken war, konnte Ronja auf der Wiese bleiben. Sie konnte kaum laufen, meine Arme. Die nächsten drei Tage ging es ihr schon etwas besser, doch dann wurde es nochmal schlimm, so schlimm das ich sage und schreibe fast 30 Minuten brauchte, um sie von einer Wiese direkt neben dem Stall, in den Stall zu bringen. Der Tierarzt kam nochmal und schnitt es wieder auf. Nach zwei Tagen lahmte sie kaum noch. Es wurde immer besser....

Am 26. August habe ich angefangen Ronja wieder zu bewegen. Und, eine ganze tolle Nachricht, das Baby ist da. Es ist ein kleines Mädchen, Namens Lale. Herzlichen Glückwunsch von Mir, Irene und Birke an die stolzen Eltern :-)

Am 30. August, war ich mit den Mädels auf´m Reitplatz und musste feststellen, das Ronja wieder lahmt. Ich habe sie dann nach Hause geführt und gleich den Tierarzt verständigt. Also, doch noch nicht reiten... Ronja bekommt jetzt 1x täglich ein Präperat, mit Zink und Biotin. Und ich bewege jetzt 1-2 mal die Woche Domino, dem schadet das nicht :-)

 

September 2006

Ende September, am 27. startete ich wieder den Versuch, langsam Ronja zu bewegen. Diesmal ging es glücklicherweise gut. Am 30. ritten Irene und Ich, Luftschlangenbehangen zu Birke. Birke hatte Geburtstag. Wir waren sozusagen die Special Gäste. Direkt neben dem Wohnhaus, war ein Paddock, wo wir die Pferde drauf stellen konnten. Nachdem wir Kaffee getrunken und Kuchen gegessen hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Gerne wären wir noch zum Abendbrot geblieben, aber leider wurde es schon um 7.00 Uhr dunkel.

Oktober 2006 - ein weiteres Seminar

Am 21. Oktober, nahmen wir nochmal an einem Seminar bei Sabine Birmann teil. Diesmal war aber nicht Rona, sondern Irene auf Domino mit. Doch diesmal war es anders. Aufgrund dessen, das ich ja schon einmal dran teilgenommen habe und mit Ronja auch schon etwas gearbeitet hatte, konnten wir an dem Tag schon einen Schritt weitergehen. Ich hatte sonst immer das Raumeinnehmen mit Ronja gemacht und versucht sie frei auf den Zirkel zu schicken, was aber nicht so richtig klappte. Diesmal konnte Sabine mir zu Seite stehen und Tipps geben. Ich schickte sie also eine halbe Runde, auf den Zirkle. Als man plötzlich deutlich sehen konnte, das Ronja immer trauriger und unglücklicher wurde. Und was ich dann erlebte, habe ich im Leben nicht für Möglich gehalten. Sabine gab mir dann Anweisungen was ich machen sollte. Wir ließen Ronja, dann zur Ruhe kommen und als sie dann mit abgesenkten Kopf, da stand, ging ich langsam auf sie zu. Ich sollte dann, meine Hand, einfach an Ihren Hals legen, nicht streicheln sondern einfach nur fühlen. Dann schloss ich die Augen und atmete tiel Ein und Aus. Plötzlich war dein Gefühl, was ich kaum beschreiben kann. Es war als wäre ich eins mit meinem Pferd geworden, ich konnte die ganze Trauer spüren und hatte das Gefühl, als ob ich die ganze Traurigkeit in mir aufnehme. Ich fing an zu heulen. Nach ca. 5 Minuten beendeten wir die Übung. Ich lobte Ronja und brachte sie vom Platz. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu weinen, ich habe den ganzen nach Hausweg und im Stall, Rotz und Wasser geheult. Das mag sich jetzt verrückt anhören, wenn ich es nicht selber erlebt hätte, würde ich es auch nicht glauben. Ich spare jetzt darauf, im Frühjahr an einem Intensivseminar teilzunehmen....

Lisa ist mittlerweile nicht mehr nur meine Reitschülerin, sondern Ronja´s Reitbeteiligung. Sie macht sich echt super. Einmal die Woche reite ich Domino und Lisa darf dann Ronja reiten.

Auserdem habe ich, bzw. wir durch Birke, Bianca kennengelernt. Bianca, kommt wie Birke aus Trögen, hat eine Stue Namen´s Samy und Samy´s 7 Monate altes Fohlen, Shakira. Da Bianca einen kleinen Sohn hat, hat sie nicht so oft Zeit, mit uns mit zu reiten, aber ab und zu. Und manchmal darf Birke, Samy reiten.

Lotte´s Besitzer sind nicht auffíndbar. Ich hoffe das der Besitzer nie wieder auftaucht. Wir haben herausgefunden, das er das wohl schon öfters, mit Lotte gemacht hat, der darf sie auf gar keinen Fall wieder bekommen.

November 2006 - Dezember 2006 Der Unfall


Am 20. Dezember 2006 hatten Micha und Lisa einen Reitunfall. Da ich an diesem Tag keine Zeit hat, hatte sich mein Freund bereiterklärt mit Lisa auszureiten. Micha ritt mit Sattel und Lisa wie immer mit Pad. Die beiden waren eine guten Stunde unterwegs und es waren vieleicht noch 200m zum Stall. Auf den letzten Metern wollten die Beiden, auf der Nachbarwiese noch einen kleinen Galopp einlegen. Sie galoppierten also an und wollten rechts, noch ein Stück die Wiese hoch. Links unten jedoch war der Wiesenausgang, Richtung Stall. Domino wollte natürlich lieber Richtung Heimat und machte eine scharfe Kurve nach links unten, Micha konnte sich nicht halten und flog im hohen Bogen mit dem Bein gegen einen Zaunpfahl. Lisa ritt mit Ronja weiter geradeaus, drehte sich jedoch um und verlor so das Gleichgewicht und macht ebenfalls einen Abgang. Glücklicherweise konnte Lisa noch aufstehen und rannte zu Rona. Rona rief Notarzt und Krankenwagen. Im Krankenhaus stellt sich heraus, das Lisa sich einen Arm und Micha sich die Kniescheibe gebrochen und alle Bänder gerissen hatte. So eine scheiße, aber zu Glück ist nicht mehr passiert.

Am 26. Dezember haben Irene und Ich Weihnachtsengel gespielt und Joffrey und Lisa hoch zu Ross, Geschenke gebracht...

Es ist alles so toll bei uns im Stall und wir freuen uns so auf das nächste Jahr besser gesagt auf die nächsten Jahre. Ich bin so froh Rona kenengelernt zu haben, ohne sie hätte ich Ronja nie genommen, bekommen wie auch immer. Vielen Dank an Rona und Ihre Familie das ich bei euch sein darf...



Januar 07 - Mai 07

Januar 2007


Am 02. Januar, haben wir "Nachwuchs" bekommen. Irene und Ich haben 3 Kaninchen gerettet und sie somit vor Ihrem Schicksal, als Hasenbraten zu Enden bewart. Wir haben ihnen einen Stall gebaut und sie leben jetzt, mit in unsere Sattelkammer....


ein Bild

Flocke, Schneewitchen und Woopy


Am 10. Januar war der Tierarzt da. Ronja hat schon seit ein paar Wochen entzündete Augen. Bei der Gelegenheit wurden die Pferde gleich m,al wieder komplett durchgecheckt. Ronja war so weit fit, bis auf eine bakterielle Augentzündung. Bei Domino, muss eine Überprüfung der Lungenfunktion unter Belastung gemacht werden, da er immer so schnell am "Pumpen" ist. Ausserdem weißt sein Rücken in der Beckenaufhängung eine Verspannung auf. Der TA hat ihn chiropraktisch behandelt, danach war er schon viel entspannter :-)

Am 17. Januar war Michelle zum Schneiden der Hufe da. Das war auch fäälig. Michelle hatte sich ein Bein gebrochen, als ihre Kutsche drauf gefallen war und die Hufe der Pferde waren eigentlich schon 4 Wochen überfällig. Aber nicht das ihr glxubt wir haben die Pferde mit zu langen Hufen laufen lassem. Nein, waren gar nicht solang, die Pferde hatten keine Probleme, sonst hätten wir schon früher einen anderen Hufpfleger kommen lassen


Februar 2007


Am 01. Februar habe ich gemeinsam mit Irene, Lotte zu uns in den Stall geholt. Anfangs war es etwas schwierig, wir haben ihr dann einen Teil des Stalls abgetrent. Aber mittlerweile stehen sie alle zusammen und verstehen sich relativ gut. Lotte ist ein super Geländepferd absolut zuverlässig. Meine Schwester ist jetzt Lottes Besitzerin.


März 2007


Am 09. März war der Tierarzt da. Lotte wurde durchgeimpft und durchgecheckt. Sie ist bis auf eine leichte Entzündung im Auge, gesund.

Ach ja und Lisa, bekommt ein Pony, sie bekommt von Ina aus Nienhagen, Polly... (www.4hufe.de)

Am 16. und 17. haben wir die Spaten in die Hand genommen und den Paddock vergrößert. Für 4 Pferde ist er eindeutig zu klein. Alle haben mitgeholfen, die Kinder, Rona´s Nachbarn und der Rest der Familie, sowie wir....
Am Samstag kam dann Polly, ohne Lisa´s Wissen. Lisa dachte sie kommt Sonntag und wunderte sich schon warum wir uns so abstressen, um den Paddock unbedingt Samstag noch fertig zu bekommen. Die Überaschung ist gelungen, die Foto´s dazu gibts in der Gallerie.


April 2007 - Juni bzw. Ende Mai 2007


Die wichtigsten Neuogkeiten, stehen in "Neuigkeiten". Viel mehr ist auch nicht passiert. Wir haben uns alle Regelmäßig zum Reiten getroffen und das wars eigentlich auch...

So das war dann mein letzter Eintrag. Am 30. Mai 2007 hab ich mit Ina zusammen Ronja nach Nienhagen geholt. Und wie es dort mit uns weiter geht, seht Ihr auf meinr neuen Homepage www.leben-mit-ronja.de.tl

Ich möchte mich bei Rona für 2 wunderschöne Jahre, die ich bei Ihnen verbringen durfte bedanken. Schade das es so Enden musste. Viel Erfolg auf euren weiteren Wegen.

Danke
Anne und Ronja







Heute waren schon 20897 Besucher (61311 Hits) hier!
 
Stallgeflüster
Aktualisiert 30. August~> Friday ist tot, ich weiß nicht was passiert ist :'-( Neues von Ronja...
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
Immer Aktuell: Tagebuch 07